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Die aktive Thermografie wird seit ca. 15 Jahren im Bereich von Luft- und  Raumfahrt zur zerstörungsfreien und bildgebenden Prüfung von  anisotropen Leichtbaustrukturen und metallischen Triebwerksteilen  erfolgreich eingesetzt. Das Prinzip des Prüfverfahrens beruht dabei auf  der Messung eines künstlich erzeugten Wärmeflusses in das Bauteil, der  im Bereich von Fehlstellen gestört wird und auf der Probenoberfläche thermische  Reaktionen zeigt.

Das A und O€ der Prüfung ist die Ultraschallanregung

Bei dieser Anregung wird Ultraschall in den Rahmen eingeleitet, um  hochfrequente Vibrationen zu erzeugen. Im Bereich eines Schadens, z.B.  durch einen Riss oder eine anliegende Delamination, wird aufgrund der  Dämpfung in diesem Bereich Wärme erzeugt, die mit der hochauflösenden  Kamera detektiert wird. Fehler die mit der Impulsanregung nicht gefunden werden können, sind mit dieser Methode nachweisbar und umgekehrt. Eine  Fehlerinterpretation ist durch die Kombination beider Verfahren sehr gut möglich

Die Frage nach der Nachweisgrenze

Es macht keinen Sinn den kleinsten Fehler zu finden, da der Aufwand immens wäre und wahrscheinlich auch nicht mehr zahlbar wäre. Vielmehr gilt es, den größten kritischen Fehler nicht zu übersehen